von schneien zu schreien
die stille der see die hügel | mehl
verwehungen
wehen
weh
und ach zum zigsten mal
fehden seelenspäne
über fluss
schreib: schön schwer sch
eine mär
die satz | zungen
wind zig salzkressen
streuungen heuer
das luftholen ein atmen
vor dem aussüßen der lacken
einweg der anker mehr sehen
zündeln die wassermassen
die särge für den salzwasser den
süßwasser schnee steif geschlagen
der reiher des tages
silber
zähe melasse am schneeberg
schau: schlamm
kein staub | zucker schluck
zieh speichel fäden
von wegen
weg
vom bergärger der vorgänger
mail vergebungen
ein krokus busserl
jetzt sprießt der schnee auf bergen
in maßen: süß
schnürt die schilfgürtel enger
die salzaster taut
melde: salz quellen
seichte sehnsucht nach mehr
säbelschnäblern uferschnepfen
keine maßnahmen am stau | horizont
bewegung der hebel
wessen
verwesung
mit schürhaken die glut aufspießen
die sehnen das handgelenk
nach vorne gebeugt
weiß das sprechen der wutzungen
durch schneeglöckchen
die see lungen meer | sprachig
über dem grund
spür: fingerübungen mit bindfäden
lekvar krapferl mandel splitter
im gewässer schmelzen die
salz karamell | zungen
vers
zwei
zweige zu eins
vom leisen donauwasser speisen
den altarm der donau
beim kanal naturtrübe äste lungen
salzführender boden horizont
mischen die zutaten bis zum backen
bitter mandeln mit zangen händen
dauer der gare
anfang ende
kein schnee kein abschmelzen der
eislinsen der wasserkörper vom baiser
von wind | beuteln
zu fuss
zufluss
mehr getrocknet als gebacken
süßt die lacke aus
und ist verloren